In Baden-Württemberg zwang der Schnee etwa 80 Zugreisende am Bahnhof von Singen zu übernachten. Die Strecke ab Schaffhausen blockierte den "Cisalpino" von Stuttgart nach Mailand. Einige Zugverbindungen waren auch im Schwarzwald gesperrt.
In Bayern litt insbesondere München unter der Schneeflut. Nur die U-Bahn fuhr noch. Der restliche Nahverkehr stand still. Ebenso wie Fernstrecken und viele Flüge von bzw. zum Münchner Flughafen.
Zwischen München–Garmisch–Mittenwald ebenso wie im bayrischen Schwaben und Allgäu waren die Züge meist durch umgestürzte Bäume blockiert.
Der Streik im öffentlichen Dienst tat in Bayern ein Übriges. Nur ein Teil der Räumfahrzeuge war bei manchen Autobahnmeistereien im Einsatz.
Zeitweise über 300 km lang waren die Staus - und das im Urlaubsverkehr.
In Zürich und Basel fuhren keine Busse und Trams mehr, und der Flughafen Zürich musste viele Flüge ausfallen lassen.
Ca. 2500 Urlauber mussten in einem Festsaal der Gemeinde von Bourg-Saint-Maurice die Nacht zum Sonntag verbringen, weil ein Weiterkommen unmöglich war. Viele andere übernachteten im Auto oder im Zug. Der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg war geschlossen. Auf den Strecken Basel–Paris und Straßburg–Lyon war der Zugverkehr erheblich behindert. Tausende elsässische Haushalte waren wegen umgestürzter Bäume zeitweise ohne Strom. |