Dürrekatastrophen und Wasserknappheit werden sich laut einer aktuellen WWF-Studie mit dem Titel "Rich Countries, Poor Water" nicht auf die armen Nationen der Südhalbkugel konzentrieren, sondern auch die reicheren Industriestaaten treffen. Besonders anschauliche Beispiele sind nach Ansicht des WWF die Länder Spanien, USA, Kanada, Australien sowie Teile Englands.
Martin Geiger, Süßwasserexperte des WWF skizziert die in der Studie herausgearbeiteten "Problemzonen": Schon heute stünde im Mittelmeerraum und im Südosten Englands die zunehmende Wasserknappheit einer weiterhin ungebremsten Verschwendung gegenüber. Das Wasser lande vor allem in der Landwirtschaft, in der Industrie und im Tourismussektor oder versiege in maroden Leitungsnetzen. |