Bahn 21 zeigt, wie allein durch Streckenreaktivierungen rund 5,6 Millionen potenzielle Neukunden einen Anschluss an den Schienenverkehr erhalten können. Durch kleinere Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie zusätzliche Haltepunkte ließe sich zudem ein Fahrplankonzept umsetzen, bei dem es dichtere Takte und flächendeckend aufeinander abgestimmte Anschlusszüge gebe. So könne die Bahn wesentlich attraktivere Angebote für viel mehr Kunden machen.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: "Das Gros der zurückgelegten Wege ist kürzer als 200 Kilometer. In diesem Bereich hat die Schiene derzeit aber nur einen Anteil von unter zehn Prozent am Gesamtverkehr. Die logische Schlussfolgerung ist: hier liegt das größte Potenzial für die Schiene." Die derzeitige Infrastrukturplanung setze dagegen vor allem auf einzelne, teure Hochgeschwindigkeitstrassen zwischen Großstädten.
Die komplette Studie Bahn 21 (ca. 80 Seiten) steht ab Montag (24.5.) im Internet unter www.vcd.org zum Download zur Verfügung oder kann für 20 Euro beim VCD bestellt werden: Verkehrsclub Deutschland (VCD), Postfach 170 160, 53027 Bonn, E-Mail: versand@vcd.org, Fax 0228/98585-10, Fon 0228/98585-32. |